Warum Whiteboard und Zettel nicht reichen
Die klassische Futtertafel hängt in der Futterkammer: ein Whiteboard oder eine laminierte Liste, je Pferd eine Zeile. Das klappt, solange sich nichts ändert. Aber Rationen ändern sich, ein Pferd bekommt für zwei Wochen ein Medikament, und wer am Wochenende vertritt, kennt die Abkürzungen nicht. Änderungen kommen dann per WhatsApp, und niemand weiß, ob sie an der Tafel angekommen sind.
Was in einen guten Futterplan gehört
- Je Pferd und Mahlzeit: Futterart, Menge und Einheit, so wie sie in der Futterkammer gemessen wird, also auch „Messbecher“, „Schaufel“ oder „Handvoll“.
- Hinweise wie „Heunetz“, „Heu einweichen“ oder „keine Äpfel“.
- Medikamente, deutlich sichtbar. Ein Medikament darf nicht als Nebensatz im Kleingedruckten untergehen.
- Die Reihenfolge des Stallgangs, damit man den Plan beim Füttern einfach von oben nach unten abarbeitet.
So funktioniert die Futtertafel in Reitflow
- Rationen je Pferd für morgens, mittags, abends und nachts, mit Futterart, Menge und frei wählbarer Einheit. „Heu zur freien Verfügung“ geht auch ohne Zahl.
- Medikamente stehen farbig über der Ration, bei jeder Mahlzeit. Lieber einmal zu oft gelesen als einmal übersehen.
- Sortiert nach Boxenplan: Die Tafel folgt der Reihenfolge, in der ihr den Gang abgeht. Pferde ohne Ration stehen trotzdem auf der Liste, damit keines vergessen wird.
- „Nur meine“: Besitzer blenden die eigenen Pferde ein und prüfen ihre Rationen.
- Immer aktuell: Wer eine Ration ändert, ändert sie für alle. Es gibt nur eine Tafel.
Die Tafel funktioniert am Handy im Stallgang genauso wie auf einem Tablet, das in der Futterkammer hängt.
Futtertafel und Boxenplan gehören zusammen
Die Futtertafel ist erst dann praktisch, wenn sie in der Reihenfolge eures Stalls steht. Deshalb hängt sie in Reitflow am Boxenplan: Einzelboxen und Offenställe mit mehreren Plätzen, in der Reihenfolge, in der man den Gang abläuft. Mehr dazu auf der Seite Pensionsstall.